Literatur
Community Building

Auch eine der ehemaligen Patent-Lösungen: wenn Sie sonst nichts online anzubieten haben, machen sie halt eine Community. Dem wirken heute zwei Dinge entgegen: das Ansurfen von Sites mit mehr oder minder bemühten schlappen Communities, wo sich über Wochen rein gar nichts bewegt – und die Lektüre dieses Buchs!
Lesen Sie den Abschnitt „Finden Sie ein Bedürfnis, und befriedigen Sie es“ gleich auf Seite 22: ohne ein tatsächliches Bedürfnis kräht kein Hahn nach Ihrer Community. Nun, man soll ja einerseits die sozusagen universale Interessiertheit der Leute – und man braucht das nicht mal extra auf Webbies zu spezifizieren – nicht unterschätzen, es finden sich da die abstrusesten Themen, an denen doch tatsächlich Anteil genommen wird. Und das Internet hat selbst die Zusammenkunft entlegen residierender Wirrköpfe ermöglicht, die ansonsten im engeren geografischen Umfeld nicht ihresgleichen fanden...
In der Realität ist aber eher so, dass sich nur wirklich sehr wenige Leute für Dinge erwärmen, die Marketing-Managern so durch den Kopf gehen – die besten Beispiele dafür sind die Websites der Waschmittelmarken. Man sollte nie die eigene Strategie mit dem Bedarf des Marktes verwechseln – in den meisten Fällen bleibe man besser bei der Werbung.
Communities müssen einen Bedarf decken, wie man aber eine aufbaut (die Community, nicht den Bedarf), ist hier kompetent und umfassend zusammengefasst.
Buchdaten
| Titel: | Community Building |
| Autor(en): | Jo Kim, Amy |
| Verlag: | Galileo Press |
| Erscheinungsort: | Bonn |
| Erscheinungsjahr: | 2001 |
| ISBN: | 3-934358-115-5 |
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